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FlapFlaps

FlapFlaps, landlebende Kopffüssler
FlapFlaps, landlebende Kopffüssler

Das Flapflap gehört zu den landlebenden Kopffüssern. Flapflaps haben lange dünne Beine die direkt in einen rechteckigen Kopf übergehen. Das Verhältnis von Beinen zum Kopf beträgt 3 : 1. Flapflaps sind an Land weiß und im Wasser nahezu durchsichtig. Sie haben keine Wirbel, der Kopf und ebenfalls rechteckigen Füße bestehen jedoch aus einer starken, innen hohlen, längs verlaufenden Muskulatur. An Land saugen die Flapflaps Luft in die Hohlräume ihrer Muskulatur, was dem Kopf und den Füßen das Aussehen von Kissen gibt. Sehzellen befinden sich längs der Kanten des Kopfes. Zur Nahrungsaufnahme begeben sich die Flapflaps ins ufernahe Gewässer, tauchen den Kopf ganz ein, pressen die Luft aus der Muskulatur und ziehen gleichzeitig planktonhaltiges Wasser ein. Das Plankton gelangt mittels feiner Schlitze in den Muskelfasern in den Körper. Anschließend recken sie den Kopf in die Luft, drücken das Wasser heraus und saugen wieder Luft ein. Dieser Vorgang muss viele Male wiederholt werden. Nahrung aufnehmende Flapflaps erkennt am vor allem an den Luftblasen, die aus dem Wasser steigen und den anschließenden Wasserschwall.

An Land bewegen sich die Flapflaps mit riesigen Hüpfschritten voran. Sobald es bergab geht pressen die Flapflaps sämtliche Luft aus den Zellen, rollen sich am Kopf beginnend bis zu den Füßen auf und rollen so den Hügel hinunter, wobei die luftleeren Füße ein Geräusch machen, das ihnen ihren Namen gegeben hat. Diesen Zustand behalten sie bei, bis die Ebene erreicht ist. Da die Sehzellen eingerollt sind, können sie die Richtung nicht steuern und müssen sie sich erst aufrichten, um zu erkennen wo sie sind.

Flapflaps vermehren sich eingeschlechtlich. Immer bei Vollmond bilden sich an den Sehzellen Eier aus, die beider Nahrungsaufnahme ins Meer gespült werden und dort zu neuen Flapflaps reifen. Nach 88 Tagen bricht die Schale auf und spült die jungen Flapflaps an Land.