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Kathla • Andrea • Antuari
Kathla • Andrea • Antuari

Andrea und ihre "Isis"

 

Am 22. 4. 2012 lernte ich Lady Osborne in Nürnberg kennen. Sie begleitete Freifrau Mathilda zur Einweihung des ersten Konsulats der Trauminsel Chronos Somnium. Sie, die ehemalige Rennstallbesitzerin, lebt seit 2010 mit ihrem Lieblingspferd und ihrem Hund auf Chronos Somnium. Da ich selbst zwei Isländer besitze, unterhielten wir uns sehr angeregt. Ich lud sie ein, meine Pferde zu besuchen und gleich am darauf folgenden Tag fuhren wir zu ihnen.

 

Lady Osborne konnte den Blick kaum von meinen Isländern, Antuari und seine Mutter Kathla, abwenden. Gemeinsam unternahmen wir einen langen Ritt in der näheren Umgebung. Sie erzählte, wie sie auf die Idee gekommen war, ihren Reitstall aufzugeben und mit ihren Tieren auf die Insel gezogen war. Sie schilderte auch ihr Leben auf der Insel.

 

Je länger ich zuhörte, desto mehr interessierte und faszinierte mich die Insel. Ich befand mich beruflich gerade in einer Umbruchphase, war auf der Suche nach einer neuen Aufgabe und nach unserem Ausritt begriff ich, dass Lady Osborne mir nicht grundlos über den Weg gelaufen war. Auf dieser Insel zu leben, musste wunderbar sein. Eine Nacht darüber schlafen, wird nicht schaden, dachte ich mir und als ich am Morgen die Idee den Kontinent zu verlassen immer noch gut fand, begab ich mich als eine der ersten Interessenten ins neue Konsulat und erkundigte mich nach den Einreisebedingungen.

 

Seit August leben wir jetzt auf der Insel und ich habe keinen Tag davon bereut. Mein Haus befindet sich am Cap Eduard beinahe an der Küste. Hinter dem Haus erhebt sich in sanften Hügeln der Mount Angelbear.

 

Meine beiden Isis können sich frei auf der Insel bewegen. Sie genießen die Berge und das Meer. Die Bedingungen sind so gut, dass sich Antuaris Fellkrankheit ganz zurück gebildet hat. Wenn ich Sehnsucht nach ihnen habe, scheinen sie das zu spüren, denn sie kommen dann immer auf mich zu. Gedankenreisen hat schon seine Vorzüge. Mit Lady Osborne und Freifrau Mathilda treffe ich mich häufig zu tiefsinnigen Gesprächen über Gott und die Welt. Einmal die Woche singe ich im Gospelchor im Operncafe des Traumhotels. Anschließend sehe ich gerne dem munteren Treiben der Touristen zu. Auf der Insel habe ich beides: Ruhe und Lebendigkeit.